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Auf
Artenschutz und -erhaltung wird in Griechenland nicht
viel Wert gelegt, sodass es nicht verwunderlich ist,
dass die Populationen in den natürlichen Lebensräumen
immer weiter abnehmen.
Bernd
Pitzer hat es sich, zusammen mit anderen engagierten
Schildkrötenfreunden, zur Aufgabe gemacht, verletzte
und somit dem Tode verurteilte Schildkröten, in
seiner Schutzstation aufzunehmen, gesund zu pflegen
und schließlich in sicheren Habitaten wieder auszusetzen.
Bedrohungen
im natürlichen Lebensraum

Die
Hauptbedrohung stellt, wie bei allen Lebewesen auf dieser
Welt, der Mensch dar. Durch die Habitatzerstörung,
die in Folge der Bewirtschaftung von Flächen, wie
sie in der Landwirtschaft betrieben wird und für
Nutztiere nötig ist, sowie für den Anbau von
Lebensmitteln, werden Schildkröten entweder immer
weiter in für Schildkröten untaugliche Gebiete
verdrängt oder ganze Populationen getrennt. Zahlreiche
Straßen durchqueren die Habitate und so ist es
Alltag, dass Schildkröten - ob Jungtier
oder adultes Tier - überfahren oder angefahren
werden, und dadurch qualvoll zu Grunde gehen.


Aber
auch die von Skrupellosen gelegten Brände, die
dazu dienen, dass für ungeeignet erklärtes
Land zu geeignetem Land wird, führen zu zahlreichen
Todesopfern. Schildkröten sind dem Flammenmeer
schutzlos ausgeliefert, denn sie sind nicht schnell
genug, um den Flammen zu entkommen, sodass sie panisch
Schutz in Unterschlüpfen suchen. Nur wenige haben
das Glück, ein feuersicheres Versteck zu finden
und so verbrennen viele Exemplare in den Flammen oder
tragen zumindest schwere Verbrennungen davon.

Natürliche
Feinde stellen zwar auch eine nicht zu unterschätzende
Bedrohung dar, doch könnte diese allein niemals
zu einer solch ernstzunehmenden Bedrohung führen,
wie es die Menschheit darstellt. Insbesondere Jungtiere
fallen oftmals Wildschweinen, Nagern und Greifvögeln
zum Opfer, doch auch adulte Schildkröten können
von Wildschweinen übel hergerichtet oder vollständig
"geknackt" werden.


All
diese Opfer werden in der Schutzstation O AETOS aufgenommen
und behandelt. Nach Genesung werden die Schildkröten
wieder in unberührten Gebieten freigelassen...
Unterstützen
Sie die Arbeiten der Schildkrötenschutzstation
mit einer Patenschaft oder Spende!
Weitere
Informationen finden Sie unter http://www.udena.ch/wilf/aetos.htm
Alle
Bilder auf dieser Seite stammen von Bernd Pitzer
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