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Bau
des Fundaments und Sockels
| Schritt
1 |

Als erstes wurde eine Grube ausgehoben (etwas
mehr als 200 x 200 cm), die im hinteren Bereich
50 cm und im vorderen Bereich 10 cm tief ist.
Anschließend wurde mit Hilfe einer Wasserwaage
begradigt und mit einer 10 cm hochen Schotterschicht
aufgefüllt. Der Schotter wurde mit einer
Rüttelplatte verdichtet und begradigt.
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| Schritt
2 |

Nun wurden die Betumrandungssteine mit Hilfe von
Beton-Estrich gesetzt.
Die Außenmaße betragen ebenfalls 192 x 192 cm,
damit der Übergang von Betumrandungssteine
und Gewächhaus bündig abschließt.
Das Ganze musste natürlich gerade und rechtwinklig
sein. Ein schildkrötengerechter Ein- und
Ausgang wurde ebenfalls geschaffen, indem im vorderen
Bereich 30 cm aus
den Betumrandungssteinen ausgespart worden ist.
Nach 24 Stunden Trocknungszeit wurde der Innenbereich
der Schutzhütte gepflastert.
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| Schritt
4 |

Dann wurde das zuvor aufgebaute
Gewächshaus auf einen Holzrahmen geschraubt
und auf dem Fundament befestigt. Das verlegte
NYY 3 x 1,5" Erdkabel wurde durch ein Loch
im Holzrahmen gesteckt.
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| Schritt
5 |

Da uns die frontale Betonfläche
optisch nicht zusagte, wurde sie mit Natursteinen,
welche wir beim Ausheben der Grube mühsam
ausgraben mussten, verkleidet.
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Einrichtung
und Ausstattung der Schutzhütte
©
Foto: Dominik Müller
Bodensubstrat:
Der gesamte Boden im Gewächshaus
(mit Ausnahme des Schlafhauses, wo Floraton-3 verwendet
wird) ist mit leicht sauberzuhaltender Pinienrinde befüllt.

©
Foto: Dominik Müller
Versteckmöglichkeit:
Wir haben im hinteren Bereich
eine Schlafhöhle aus Holz hergestellt, unter der
sich die Tiere in ca. 20 cm hohem Floraton-3 verbuddeln
können.
Bepflanzung:
Um ein besseres Klima in die
Schutzhütte zu bringen, wurden auch ein paar Pflanzen
hineingestellt. Natürlich macht es optisch auch
noch was her ;-)
Nahrung:
Gepflanze Futterpflanzen wären
in der Schuthütte maximal ein paar Tage am leben
- die Tiere versorgen sich also ausschließlich
mit dem was draußen im Freigehege gerade
wächst. Sepiaschalen sollten überall (auch
in der Schutzhütte) vorhanden sein.
Wasser:
In der Schutzhütte selbst
befindet sich keine Wasserschale. Diese ist allerdings
draußen im Freigehege angelegt. Bei Jungtieren
ist es hingegen empfehlenswert auch in der Schutzhütte
eine Wasserstelle anzulegen, da diese (im Gegensatz
zu den adulten Tieren) viel Zeit im Inneren verbringen.

© Foto: Dominik Müller
Raumtemperatur:
Diese wird durch einen Luftheizer
auf der Temperatur gehalten, die zur Zeit im natürlichen
Lebensraum der Art herrscht - kann man ganz einfach
mit einem sogenannten Thermo-Timer-Temperaturregler
steuern.
Folgenden
Plan habe ich für die Klimaregelung entworfen:

© Foto: Dominik Müller
Aufwärmmöglichkeit:
Damit sich die adulten Tiere
jederzeit auf ihre Stoffwechseltemperatur von ca. 35°C
bringen können, wurden zwei Spotstrahler angebracht,
die punktuell eine Temperatur knapp 40°C erzeugen.
Sie sind mit einer normalen Zeitschaltuhr gekoppelt
und von morgens bis nachmittags angeschaltet. Die gesamte
Technik wird im Sommer ausgeschaltet, wenn es die Temperaturen
zulassen.

© Foto: Dominik Müller
Wichtig:
Damit es nicht zu einem Hitzstau kommen kann, sollte
immer ein automatischer Fensteröffner eingebaut
werden!
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