Fundament
und Sockel Wir
hatten uns damals für das "Frühbeet Typ
Allgäu Modell 2" der Firma "Beckmann"
entschieden, können aber im Nachhinein sagen, dass
es besser gewesen wäre, wir hätten gleich
das Modell 3 mit 16mm starken und UV-durchlässigen
Stegdoppelplatten genommen. Die Anschaffung eines gut
isolierten Frühbeets wird nachher mit einer geringer
ausfallenden Stromrechnung belohnt, denn in dünnverglasten
Frühbeeten läuft die Heizung sehr häufig!
Schritt
1
Eine etwa 40 cm tiefe Grube wird ausgehoben und
mit der Wasserwaage begradigt. Es ist darauf zu
achten, dass die Grube wegen der folgenden Außenschalung
etwas größer angelegt werden muss.
In die ausgehobene Grube wird nun ganzflächig
ein engmaschiger Draht verlegt, damit später
keine Nager in die Schutzhütte eindringen
können. Ein Stromanschluss wird mit einem
"NYY 3 x 1,5" Erdkabel, welches durch
ein Leerrohr läuft, verlegt.
Schritt
2
Eine Außenschalung wird angefertigt. Wichtig
hierbei ist, dass die Maße den Außenmaßen
des Frühbeetes entspricht, damit dieses später
auch exakt darauf passt und mit dem Fundament
bündig abschließt.
Dann
schneidet man Styrodurplatten auf die richtige
Größe und stattet diese mit Schrauben
aus, damit die Platten nachher auch fest am gegossenen
Fundament sitzen und sich nicht lösen. Nun
wird die Außenschlaung mit den Styrodorplatten
verkleidet, damit das Fundament später die
Wärme gut speichert. Anschließend wird
alles mit der Wasserwaage ausgerichtet.
Bitte nicht vergessen einen Ein- und Ausgang
mit einzuplanen!
Schritt
3
Die Innenschalung wird angefertigt und das Leerrohr
mit dem Erdkabel zwischen Innen- und Außenschalung
nach oben gezogen. Die Innenschalung wird nun mit
Schalungsöl eingerieben, damit diese sich später
wieder gut ablösen lässt. Nun wird die
Schalung mit Beton-Estrich befüllt. Bitte darauf
achten, dass das Leerrohr mit dem Erdkabel auch
wirklich mit eingegossen wird. Trocknungszeit beträgt
bei gutem Wetter ca. 24 Std.
Schritt
4
Wenn alles getrocknet ist, wird die Innen- und
Außenschalung gelöst.
Schritt
5
Das
Styrodur wird mit Fließenkleber bespachtelt
und mit Bruchplatten verkleidet. Nachdem alles ein
paar Tage gut getrocknet ist, werden die Fugen mit
entsprechendem Mörtel ausgefüllt. Das
Frühbeet wurde mit diesem Fugen-Mörtel
von außen und innen fixiert. Beim Anrühren
des Mörtels kann natürlich auch eine gewünschte
Farbe mit eingerührt werden!
Schritt
6
Nachdem
die Schutzhütte fertig gebaut wurde, haben
wir rechts und links des Einganges jeweils eine
Führungsschiene festgeschraubt, in der ein
Brett läuft. Morgens wird die Tür hochgezogen,
sodass die Tiere heraus können. Nachdem abends
alle Jungtiere "eingesammelt" und in die
Schutzhütte gesetzt wurden, wird die Tür
dann wieder verschlossen.
Einrichtung
und Ausstattung der Schutzhütte
Bodensubstrat:
Es besteht aus Kokosfaserhumus,
Sand und Gartenerde und
wird für die Jungtiere stets feucht gehalten, damit
sie nicht austrocknen.
Versteckmöglichkeit:
Korrindenröhren wurden
in die Schutzhütte gelegt, unter der sich die Jungtiere
sehr gerne verstecken.
Bepflanzung:
Damit auch etwas Grün
in die Schutzhütte kommt, wurde ein "Blauschwingel"
und "Lavendel" in die Schutzhütte gepflanzt.
Nahrung:
Gepflanze Futterpflanzen wären
in der Schuthütte maximal ein paar Tage am leben
- die Tiere versorgen sich also ausschließlich
mit dem was draußen im Freigehege gerade wächst.
Sepiaschalen sollten überall (auch in der Schutzhütte)
vorhanden sein.
Wasser:
In der Schutzhütte selbst
befindet sich keine Wasserschale, da diese sofort mit
dem Bodensubstrat verschmutzt werden würde. Diese
ist allerdings nahes des Eingangs angelegt.
Die
Technik in unserer Schutzhütte wird in den
Sommermonaten komplett ausgeschaltet, da diese überflüssig
wäre.
Aufwärmmöglichkeit:
Damit sich die Jungtiere jederzeit
auf ihre Stoffwechseltemperatur von ca. 35°C bringen
können, wurde ein Spotstrahler angebracht, der
punktuell eine Temperatur von knapp 40°C erzeugt.
Er ist mit einer normalen Zeitschaltuhr gekoppelt und
von morgens bis nachmittags angeschaltet.
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